1. Affenfangis

   (Schulen Frauenfeld)

Niemand durfte den Boden berühren. Wir liebten dieses Spiel! Auch wenn es ewig dauerte, bis alle Geräte auf- und nach dem Spiel wieder abgebaut waren.

2. Völkerball

Im besten Fall wurde man nicht zuletzt ins Team gewählt, stand aber aber als Letzter noch im Feld und verteidigte sein Team bis zum bitteren Ende.

3. Burgenvölk

   (Instagram)

Bei dieser Spezialform des Völkerballs durften wir unsere Fantasie ausleben. Aus Turngeräten bauten wir wilde Burgen, die uns als Deckung dienten.

4. Mattenlauf

   (Rita Angelone)

Das beliebte Spiel stammt aus Skandinavien und ist bei uns auch unter dem Namen Brennball bekannt. Wenn wir  es geschafft haben, eine ganze Runde am Stück zu laufen, haben wir uns wie die grössten Helden gefühlt.

5. Törlifangis

   (Flickr/Michael Beat)

«Hätz!» Wer gefangen wurde, musste mit gegrätschten Beinen stehen bleiben. Erst wenn ein anderer Spieler einem zwischen den Beinen hindurch kroch, war man wieder frei.

6. «Ziitig läsä»

   (Getty Images)

Hier mussten wir lernen, mucksmäuschenstill zu stehen. Im Spiel steht eine Person etwas weiter weg und «liest Zeitung». Die anderen schleichen sich an. Von Zeit zu Zeit dreht die Person vorne sich um – wer sich dann noch bewegt, der muss zurück zur Anfangslinie. Lachanfälle waren auch verboten.

7. «Wer hät Angscht vorem schwarze Maa?»

   (CreepyPasta)

Der Spieleklassiker im Turnunterricht, dem Pausenplatz oder auf der Strasse vor dem Haus. Der Name hat übrigens keinen rassistischen Ursprung. Die Herkunft des Spiel-Namens liegt im Mittelalter. Der «schwarze Mann» war damals ein Symbol für die Verbreitung der Pest und dem damit verbundenen Tod. Heute nennt man das Spiel trotzdem lieber «Wer hät Angscht vorem bööse Maa?».

8. Ball über die Schnur

   (Werner-von-Siemens-Gymnasium)

Diese einfache Variante des Volleyballs, in der man den Ball fangen muss, hat immer Spass gemacht.

9. Kegelvölk

   (Getty Images)

Diese Variante des Völkerballs hat uns zahlreiche blaue Flecken beschert. Es ging hier nämlich nicht darum, die Spieler der Gegenmannschaft, sondern deren Kegel abzuschiessen. Und wir haben unseren Holzkegel mit vollem Körpereinsatz beschützt. Dumm war nur, wenn man ihn aus Versehen selbst mit dem Bein umgestossen hat.

10. Rollmops

   (Getty Images)

Mit dem massigen Medizinball wusste man meistens wenig anzufangen. Ausser beim Rollmops-Spiel. Dabei schoss man im Team mit Bällen auf einen in der Mitte der Halle positionierten Medizinball und versuchte ihn so bis über die gegenerische Grundlinie zu bringen. Dabei haben wir festgestellt: dieser Ball ist noch schwerer als gedacht.

11. Sitzball

   (Getty Images)

Wer mit dem Ball getroffen wurde, musste sich an Ort und Stelle hinsetzen und so lange sitzen bleiben, bis er wieder einen Ball erwischte und sich somit «freikaufen» konnte.

12. Päärlifangis

   (Wikipedia)

Fangis mal anders. Denn erwischte der Fänger einen Mitspieler, nahm er ihn an der Hand und das Paar zog zusammen weiter.

13. Hindernislauf

   (VBC)

Übers Böckli gumpen, über den Schwedenkasten klettern, die Sprossenwand erklimmen und unter dem Bänkli durchkriechen. Alles so schnell wie möglich. Hindernisläufe waren lustig – aber auch ganz schön anstrengend.

14. Stafettenlauf

   (Getty Images)

Hier mussten wir vor allem unsere Geschwindigkeit und Präzision beim Übergeben der «Stafette» beweisen. Besonders am Sporttag war dieses Spiel beliebt und wir haben unser Team dabei laut angefeuert.

15. «Lueget nöd ume, dä Fuchs gaht ume»

   (Pixabay)

Lueget nöd zrugg, dä Fuchs gaht über d Brugg.