Lohnsprünge gab es seit letztem Jahr keine. Der Durchschnittslohn sank sogar um 0,3 Prozent zum Vorjahr und liegt neu bei 7'645 Franken.

Banker waren 2013 noch die zufriedensten Verdiener, ihr Fixlohn war durchschnittlich der höchste. Damit ist jetzt Schluss. 2014 war es die Bundesverwaltung, die ihre Beamten glücklich machte und sie mit durchschnittlich 9'096 Franken entlöhnte. Auf dem zweiten Platz liegt das Unterrichtswesen (8'962 Franken) und an dritter Stelle die Banker (8'865 Franken).

Noch stärker gelitten als der Fixlohn haben die Boni, die sechs Prozent tiefer ausfielen als im Vorjahr. Durchschnittlich wurden 15'409 Franken Zustupf ausbezahlt. Angeführt von den Bankern (19'521 Franken), die dennoch 14 Prozent weniger an Boni bezahlten als im Jahr davor. Überraschend an zweiter Stelle der Boni-Auszahler ist das Gesundheitswesen mit 18'680 Franken, gefolgt von den Beratern (17'089 Franken).

Ein happiges Boni-Jahr gab es 2014 für die Logistiker und Transporteure. Sie mussten mit 34 Prozent Boni-Einbussen klar kommen. Auch bei der Pharmaindustrie, den Versicherern (beide -19 Prozent), den Beratern und im Gesundheitswesen (–18 Prozent) sanken die Boni überproportional. Dafür gab es mehr Geld im Detailhandel (+26 Prozent).

 

Der BILANZ Lohnrechner erlaubt Vergleiche nach Branchen, Regionen, Berufen und Hierarchiestufen. Seit 2006 haben sich rund 232'000 Lohnbezüger an der Umfrage beteiligt, allein in den letzten zwölf Monaten waren es mehr als 38'000.