Allein im Kanton Bern beginnt heute für rund 100'000 Kinder die Schule wieder.

Nicht wenige von ihnen dürften in den Sommerferien mit dem Pokémon-Go-Virus infiziert worden sein – die Lust auf lange Tage im Schulzimmer ist dementsprechend klein.

Franziska Schwab, Leiterin Pädagogik beim Berufsverband Bildung Bern, plädiert deshalb dafür, zum Schulstart den Hype um das Handy-Spiel in den Unterricht einfliessen zu lassen.

«Man könnte die Kinder ein Pokémon zeichnen oder das Spiel auf Französisch erklären lassen», sagt sie zu Radio Energy.

Schwab ist überzeugt: Wenn eine Lehrperson es schafft, einen Brücke zu dem zu bauen, was die Kinder im Alltag beschäftigt, kann man sie auch schnell wieder für den normalen Unterricht begeistern.