Er liebäugelt schon länger damit, seinen Fussball-Hit «Bring en hei» von 2006 nochmals zu veröffentlichen. «Am liebsten würde ich den Song mit einigen WM-Spielern neu einsingen», sagte Baschi (31) gestern im BLICK.

Doch aus seinem WM-Traum wird jetzt wohl nichts. Denn der Mundart-Sänger ist von DJ Antoine (42) übertrumpft worden. Antoine war in den letzten Tagen mit gleich fünf Spielern der Schweizer Nationalmannschaft in einem Studio in Düsseldorf (D), wo sie gemeinsam das Video zu seiner WM-Hymne «Ole, Ole» gedreht haben. «Manchmal ist der Schnelle eben doch der Gschwindere», stichelt Antoine lachend Richtung Baschi.

«Drmić und Embolo haben besonderes Musik-Talent»

Er und Goalie Yann Sommer (29), die Stürmer Breel Embolo (21) und Josip Drmić (25), Verteidiger Nico Elvedi (21) und Mittelfeldspieler Denis Zakaria (21) hätten im Studio «getanzt, gesungen und eine tolle Party gefeiert», schwärmt Antoine: «Drmić und Embolo attestiere ich ein besonderes Musik-Talent.» Auch die Spieler sind begeistert von der Zusammenarbeit.

Es sei für ihn eine echte Herzensangelegenheit, für die Schweiz und die Nati Musik zu machen, sagt Antoine. Baschis Kritik, dass sein «Ole, Ole» nur wenig mit Fussball zu tun habe, lässt er nicht gelten: «Ich habe einen eingängigen Fan-Song geschrieben, der in jedem Stadion gesungen werden kann», erklärt Antoine. Das Wichtigste sei, dass der Song ein positives Gefühl vermittle.

«Der Song war damals sehr gut»

Zu Baschis Bestreben, seine alte «Bring en hei»-Hymne nochmals zu veröffentlichen, meint Antoine bloss: «Der Song war damals sehr gut. Nun kommt mit ‹Ole, Ole› aber etwas Neues.»

Morgen Mittwoch und am Freitag werden sich die restlichen 19 Spieler des Schweizer WM-Kaders für das «Ole, Ole»-Video filmen lassen. Das fertige Musik-Video soll rechtzeitig zum letzten WM-Vorbereitungsspiel der Fussball-Nati gegen Japan am 8. Juni veröffentlicht werden. Danach wird Antoines Ohrwurm vor jedem WM-Spiel der Nati gespielt. «Das macht mich extrem stolz», freut sich der DJ.