Alles aus! Popstar Luca Hänni (23) und Tamara (25) haben sich getrennt. Acht Jahre waren sie ein Paar, die letzten fünf Jahre lebten sie gemeinsam in einer geräumigen Fünfzimmerwohnung etwas ausserhalb von Bern. Jetzt ist Tamara ausgezogen. «Ich bin alleine zu Hause», sagt Hänni. «Es ist traurig, dass wir es nicht geschafft haben. Aber ich bin überzeugt, dass dieser Schritt der richtige für uns ist.»

Tamara war Luca Hännis erste Freundin. 2010 lernte der 15-jährige Maurerlehrling die zwei Jahre ältere Berner Verkäuferin an einer Party kennen. Sie tauschten Telefonnummern aus – und waren kurz darauf ein Paar.

Tamara unterstütze Luca, als er 2012 vor einem Millionenpublikum zum Sieger von «Deutschland sucht den Superstar» gekürt wurde. Sie sei so stolz auf ihn, schwärmte sie kurz nach dem Finale. Es sei ein grosses Glück, dass er seine Passion als Sänger nun voll ausleben könne.

Viele weibliche Fans

Der grosse Rummel hinterliess aber auch Spuren: Dass er so viele weibliche Fans hat, er mitunter sogar von Stalkerinnen geplagt wird, begann ihre Beziehung zunehmend zu belasten. Auch mochte sie es nicht, in der Öffentlichkeit zu stehen. 2015 kam es zu einer ersten Trennung. «Es war für sie genauso neu, dass ich plötzlich bekannt war», erklärte Hänni damals.

Zwei Monate später versöhnten sie sich wieder. Die Sehnsucht nach dem anderen war zu gross. Hänni, der manchmal wochenlang durch ganz Europa tourt, versuchte ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen auch Gutes abzugewinnen: «Es kann für eine Beziehung doch bereichernd sein, wenn man nicht ständig aufeinanderhockt. Ich geniesse es, Heimweh nach Tamara zu haben.»

Haben sich entfremdet

Doch damit ist jetzt Schluss. Die Gefühle füreinander seien abgekühlt. «Wir mussten uns eingestehen, dass wir uns zu sehr in andere Richtungen entwickelt haben», erklärt er. «Wir konnten in unserer Beziehung nicht wachsen.» Die Entfremdung voneinander sei schleichend geschehen, sagt Hänni weiter. «Wir hatten zwar schon immer unsere kleineren Krisen, rauften uns danach aber immer wieder zusammen.» Nun sei die Trennung definitiv. «Es gibt keinen Weg zurück.»