Er ist völlig ausser Kontrolle geraten. Herzogin Meghans (37) Vater Thomas Markle (74) plaudert erneut in einem explosiven Interview über die britische Königsfamilie. Er erzählt, dass er von Prinz Harry (33) am Telefon wegen der gestellten Paparazzi-Fotos beschimpft worden sei. Dabei erholte er sich im Spital gerade von seinem Herzinfarkt. Der Anruf und der Vorwurf wären zu einem falschen Zeitpunkt gekommen. Das sei «unhöflich» gewesen.

Das sei nur eine von vielen Katastrophen für die Königsfamilie, so Richard Kay, der Royal-Experte der britischen «Daily Mail». Der Palast händle die Thomas-Markle-Affäre sowohl «unfähig» als auch «schwach».

Keiner erklärte Thomas Markle, was er tun sollte

Denn Thomas Markle motzte schon viel früher, beschwerte sich, dass Meghans Mami Doria Ragland (61) mit viel mehr Respekt behandelt wurde als er. Zwei Vertreter des britischen Konsulats hätten sie in Los Angeles aufgesucht, um im vergangenen März die Verlobung von Meghan und Harry bekannt zu geben. Niemand sei zu ihm nach Mexiko gekommen. «Ich hätte mir auch eine Verlobungsankündigung gewünscht.»

Dann bekam er keine offizielle Hochzeitseinladung – eigentlich nichts Ungewöhnliches, weil der Vater der Braut Teil der Zeremonie sein sollte. Trotzdem hätte er sich eine Einladung gewünscht, um sie einzurahmen.

Insgesamt sei man bei den Hochzeitsvorbereitungen falsch mit Thomas Markle umgegangen. Er sei zwar eingeladen gewesen und man hätte in London alles für ihn geregelt – aber niemand sei zu ihm nach Mexiko gekommen, um ihm den Ablauf zu erklären.

Der Ärger entstand lange vor der Hochzeit

«Der Ärger entstand lange vor der Hochzeit. Lange bevor er anfing, Interviews zu geben», betont Richard Kay. Er findet: «Ich denke, dass der Palast die ganze Familie Markle hätte einladen sollen. Es hätte ihnen das Gefühl gegeben, einbezogen zu werden.» So hätte man die vielen negativen Kommentare der Familie vermeiden können. Dass Meghan eine Einladung an ihre entferntere Verwandtschaft entschieden ablehnte, könnte sie nun bereuen.

Ein früherer Berater der Königsfamilie behauptet, dass es nun zu spät sei, Thomas Markle zu beruhigen, das Vertrauen sei kaputt. Man würde sich fragen, was er als Nächstes ausplaudert, sobald man ihm ein Mikrofon unter die Nase hält.

Meghan und Harry sollen nach Mexiko fliegen

Nun würde es an Meghan liegen, die Wogen zu glätten. Sie müsse Zeit mit ihrem Vater verbringen. «Ich würde sie ermutigen, in ein Flugzeug zu steigen und zu sagen: ‹Papa, du bist ein Teil der Familie, komm und lerne alle kennen. Wir werden alles für dich regeln.» Seine Befürchtung: «Wenn sie es nicht tun, denke ich, dass diese häusliche Tragödie noch schlimmer wird.» Und das, obwohl Thomas Markle wieder einmal betonte, dass das vergangene Interview sein letztes war. (paf)

Meghan Markle + Prinz Harry

Am 19. Mai 2018 heirateten die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle und Prinz Harry von Wales. Doch wer ist die Frau, die das Herz des Royals erobert hat?

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