Conrad Murray (65) erhebt nach Joe Jacksons (†89) Tod schwere Vorwürfe gegen ihn. Der ehemalige Arzt von Michael Jackson (†50) wirft dem Oberhaupt des Jackson-Clans vor, seinen Sohn chemisch kastriert zu haben, damit seine Stimme hoch bleibt.

Der Arzt, der 2011 wegen fahrlässiger Tötung Michael Jacksons zu vier Jahren Haft verurteilt wurde und zwei Jahre im Gefängnis sass, sagt in einem Video bei «The Blast» über Joe Jackson: «Joe Jackson war einer der schlechtesten Väter der Geschichte. Die Grausamkeit, die Michael von seinem Vater erlebte. Der Fakt, dass er chemisch kastriert wurde, um seine hohe Stimme zu behalten – das ist ohne Worte.» Er hoffe, dass der Patriarch «Erlösung in der Hölle» finde. «Man sagt, dass nur die Guten jung sterben ...», so Murray.

Spritzen gegen Akne und tiefe Stimme

Murray behauptete bereits in seinem 2016 erschienenen Buch «This Is It! The Secret Lives of Dr Conrad Murray and Michael Jackson», dass der King of Pop chemisch kastriert wurde. Angeblich liess Joe Jackson seinem Sohn Hormone spritzen, als er zwölf Jahre alt war. Diese sollten seine Stimme davor bewahren, tiefer zu werden und seine Akne heilen.

Joe Jackson, der vor rund zwei Wochen seinem Krebsleiden erlag, wurde immer wieder nachgesagt, dass er seine Kinder misshandelte und mit Gewalt auf Erfolg drillte. «Thriller»-Star Michael erzählte Oprah Winfrey (64) in einem Interview, wie schlimm sein Vater ihn und seine Geschwister misshandelte. Bei Proben der Jackson Five habe Joe Jackson stets mit dem Gürtel in der Hand zugeschaut: «Wenn man es nicht richtig gemacht hat, hat er dich aufgerissen.» (kad)