Ihr Musikvideo zur neuen Single «30 Days and 30 Nights» ist eine Hommage an den Schweizer Kultfilm «Reisender Krieger». Wie kam es dazu?

Nachdem klar war, dass wir an der Raststätte des seit 2013 leerstehenden Restaurants Walensee drehen, brachte unser Regisseur diesen Film ins Spiel. Die Zeitreise in die Achtzigerjahre, Realismus in Schwarzweiss, Fiktion und Realität passen einfach wahnsinnig gut zu unserem Sound. So ist dieses Projekt enstanden.

Und warum haben Sie ausgerechnet diesen Drehort ausgesucht?

Wir mögen die Betonmelancholie dieser verlassenen Raststätte. Ein verwunschener Ort. Die Leute der Region fragen sich: Was passiert mit diesem Autobahnareal? Mit unserem Video geben wir zumindest eine Antwort. Zudem passt diese Kulisse zum Song.

Was hat es mit den Tänzerinnen im nahe gelegenen Tunnel auf sich?

Zu dieser Szene liess sich unsere Choreografin Elfi Schäfer-Schafroth inspirieren. Kurzerhand organisierte sie acht talentierte Tanzschülerinnen, die für weitere bewegende Momente im Video sorgen sollten – es hat funktioniert!

Worum geht es in «30 Days and 30 Nights»?

Der Protagonist ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Er irrt umher, weiss weder ein noch aus. Auch der Sinn dieser Raststätte ist in Frage gestellt. Die Zukunft dieses Unorts ist ungewiss.

Haben Sie selbst den Sinn des Lebens gefunden?

Privat mit der eigenen kleinen Familie bestimmt. Mit der Band sind wir allerdings immer noch auf Sinnsuche. Wir fragen uns: Wohin geht die Reise? Welche Ziele können wir erreichen? Es bleibt auf jeden Fall spannend!