Nachdem es in der deutschen Stadt Chemnitz nach einer Messerstecherei zu Ausschreitungen von Rechtsextremen kam, spielten am Montagabend Musiker wie Die Toten Hosen, Kraftklub und Marteria (35) gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Nun äussert sich auch eine andere deutsche Musikerin zu den Vorfällen: Schlagersängerin Helene Fischer (34).

Helene Fischer scheut sich sonst vor politischen Statements.   (SRF)
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Schon vor ihrem Konzert in Berlin machte sie aber eine Ausnahme.   (Instagram)
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So schrieb sie auf Instagram: «Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zurzeit in unserem Land passiert.»   (Keystone )
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Weiter schrieb sie: «Wir können zum Glück auch sehen, wie gross der Zusammenhalt gleichzeitig ist – das sollte uns stolz machen.»    (Getty Images)
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Momentan steht sie gleich für mehrere Konzerte in Berlin auf der Bühne.   (Twitter)
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Auch dort äusserte sie sich nochmals zu den Vorfällen.   (WireImage)
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So sagte sie, bevor sie einen ihrer Hits anstimmte: «Dieses Lied steht für Freundschaft, Toleranz und Zusammenhalt.»   (Keystone)
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Dann forderte sie von ihren Fans: «Erhebt gemeinsam mit mir die Stimme gegen Gewalt, gegen Fremdenfeindlichkeit.»   (Keystone)
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Schon vor ihrem Konzert in Berlin schrieb sie auf Instagram: «Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zurzeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen, wie gross der Zusammenhalt gleichzeitig ist – das sollte uns stolz machen.» 

Ungewohnt klare Worte

Beim Auftritt wurde sie dann noch deutlicher. Bevor sie einen ihrer Hits anstimmte, meinte sie: «Lasst uns dieses Lied heute Abend noch intensiver spüren. Denn dieses Lied steht für Freundschaft, Toleranz und Zusammenhalt.» Sie selbst verfolge die Aktualität in den Medien und wisse, was momentan in Deutschland los sei. Deshalb bat sie ihre Fans: «Erhebt gemeinsam mit mir die Stimmen gegen Gewalt, gegen Fremdenfeindlichkeit.»

Dies sind ungewohnte Worte des Schlagerstars. Denn wie sie selbst sagt, hütet sie sich sonst vor politischen Aussagen. Die Ausschreitungen in Chemnitz brachten das Fass nun aber auch für die Musikerin zum Überlaufen. (bnr)