«Wenn der gewählt wird, dann gehe ich!» So haben sich vor der Wahl des US-Präsidenten einige hochkarätige Stars in den USA geäussert. Promis wie Miley Cyrus (23), Lena Dunham (30), Whoopie Goldberg (60) und auch Cher (70) haben während des Wahlkampfs lautstark angekündigt, das Land zu verlassen, wenn Donald Trump (70) neuer US-Präsident werde. Klar, dass es nach seinem überraschenden Sieg nicht lang gedauert hat, bis seine Anhänger angefangen haben, diese Stars im Netz zu attackieren und zu verspotten:

«Gerüchte gehen um, dass Kanada nun eine Mauer baut, um Amy Schumer, Whoopi Goldberg und Lena Dunham draussen zu behalten», schreibt North Tampa Trump auf Twitter.

«Der wahre Verlierer ist Kanada», tweetet diese Trump-Anhängerin. «Sieht nämlich ganz so aus, als kriegen die nach dem Wahlausgang nun Lena Dunham.» Ein anderer fragt spöttisch: «Wann geht dein Flug?!» Schauspielerin und Autorin Lena Dunham («Girls») hatte angekündigt, ins Nachbarland zu ziehen, falls Trump gewinnt. Sie kenne einen sehr schönen Platz in Vancouver.

«Helf’ dir gern beim Koffer packen»

Ebenfalls bereit zum Umzug ist die bekennende Trump-Hasserin Cher. Wenn der Immobilien-Tycoon gewinne, ziehe sie auf den Jupiter. Auch das sorgt im Netz für Häme:

«Petition auf Jupiter gestartet, um Cher fernzuhalten», hänselt Spacecat auf Twitter. Ein anderer schreibt: «Hey Cher, helf’ dir gern beim Koffer packen!»

Auch Komikerin Amy Schumer (35), die bei einem Trump-Sieg umziehen wollte, kriegt im Netz ihr Fett weg: «Schon nach Kandada umgezogen, Amy?»

Doch Amy Schumer wehrt sich. In einem sehr persönlichen Post auf Instagram räumt die Schauspielerin mit den Umzugsgerüchten auf. Sie habe nie die ernste Absicht gehabt, die USA zu verlassen. Die Menschen, welche das nun von ihr forderten, seien genauso widerlich wie die Trump-Wähler selbst. Man solle sie einfach in Ruhe lassen: «Im Moment brauche ich Zeit zum Trauern.»

Erst recht hier bleiben

Im Gegensatz zu Amy Schumer haben Promis wie Barbra Streisand (74), Whoopie Goldberg oder auch Miley Cyrus zu den Sticheleien rund um ihre Auswanderungsabsichten bis jetzt geschwiegen. Ob sie mit ihrem Umzug wirklich ernst machen, bleibt also offen. 

Zum Hierbleiben ruft unterdessen Jon Cryer (51) auf. Der Schauspieler («Two And A Half Men») hat im Netz seine Kollegen gebeten, in den USA zu bleiben: «Mit Trump als Präsident müssen wir erst recht in dem Land bleiben, das wir alle lieben. Wir müssen uns nun erst recht noch mehr einsetzen als vorher.» (brc)