Die Barrage ist zurück. Wenn nach Saison-Ende der Zweitletzte der Super League in einem Hin- und Rückspiel gegen den Zweiten der Challenge League um den letzten Platz in der höchsten Spielklasse spielt, ist Spannung garantiert.

Die Rückkehr der Barrage, welche vor sechs Jahren abgeschafft wurde, sorgt für Emotionen: Fans und ambitionierte Challenge-Ligisten jubeln, viele Super-League-Bosse zittern. Die Abstiegsgefahr erhöht sich um ein Vielfaches.

Montag ist jetzt spielfrei

Die Montagsspiele in der Challenge League entfallen. Neu wird dafür Freitag, Samstag und Sonntag gespielt. Zudem werden die Anspielzeiten gelockert. Heisst: Die Heimteams haben die Möglichkeit, die Spiele am Samstag zwischen 17 und 20 Uhr anzusetzen. Am Sonntag zwischen 14.30 und 16 Uhr.

Zudem wird das nationale Transferfenster abgeschafft. Nach der Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. August dürfen auch innerhalb der Schweiz keine Spieler mehr transferiert werden.

Ab der neuen Saison arbeitet der Meister mit einem neuen Fleischlieferanten zusammen. «Die YB-Wurst haben wir noch optimiert», sagt YB-CEO Wanja Greuel. Der FC Lugano wartet mit einem neuen Logo auf.

Die aktuellen Super-League-Trainer | FC Basel: vakant.   (BENJAMIN SOLAND)
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GC: Thorsten Fink.   (KEY)
2 / 10
Lugano: Guillermo Abascal.   (Sven Thomann|Blicksport)
3 / 10
FC Luzern: René Weiler.   (KEY)
4 / 10
FC Sion: Maurizio Jacobacci.   (KEY)
5 / 10
St. Gallen: Peter Zeidler.   (KEY)
6 / 10
FC Thun: Marc Schneider.   (Sven Thomann)
7 / 10
Xamax: Michel Decastel.   (KEY)
8 / 10
Young Boys: Gerardo Seoane.   (KEY)
9 / 10
FC Zürich: Ludovic Magnin.   (KEY)
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Vier Wechsel in der Challenge League

In der zweithöchsten Liga haben die Trainer ab sofort auch mehr taktische Möglichkeiten. Neu sind vier Wechsel erlaubt. Und warum nicht auch in der Super League? Diese Änderung gilt nur ab der zweithöchsten Liga, so hat es die IFAB (International Football Association Board), die Gralshüter des Fussballs entschieden.

Der Videobeweis kommt noch nicht in der Schweiz zum Zug. Zurzeit eruiert die Liga alle organisatorischen, personellen und technischen Auswirkungen. Falls VAR bei uns eingeführt werden soll, wird dies frühestens auf die Saison 2019/20 passieren.