Noch wartet Xherdan Shaqiri auf sein Debüt im legendären roten Dress des FC Liverpools.

Doch noch bevor er als «Reds»-Spieler überhaupt einen Einsatz hat, muss der Schweizer Kraftwürfel heftige Kritik einstecken.

Xherdan Shaqiri absolviert sein erstes Training mit dem FC Liverpool.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Der Kraftwürfel nimmt sich erstmals den Bällen an.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaq wechselte für 14,5 Millionen Euro von Stoke zu den «Reds».   (Liverpool FC via Getty Images)
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Beim Champions-Cup-Spiel gegen Manchester City ist Shaqiri noch Zuschauer.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Der Schweizer grüsst seine Fans in den USA.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaqiri musste bereits viel Kritik aus England einstecken.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Gegen ManCity (2:1-Sieg) kommt er noch nicht zum Einsatz.   (Liverpool FC via Getty Images)
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«Ich höre nicht auf das, was andere Leute erzählen», sagt Shaq.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaqiri zu seinen Kritikern: «Ich war der Top-Skorer meiner Mannschaft, in Toren und Assists, also muss ich gar nicht mehr sagen.»   (Liverpool FC via Getty Images)
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Ran an die Bälle! Shaq im ersten «Reds»-Training.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaq hat sichtlich Spass – hier mit Verteidiger Ragnar Klavan.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaqiri neben Liverpool-Star Sadio Mané.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaq visiert den Ball an.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Unter den Augen von Trainer Jürgen Klopp trainiert Shaqiri mit Naby Keita, Neuzugang aus Leipzig.   (Liverpool FC via Getty Images)
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«Manche Leute mögen dich, manche nicht.»   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaq holt alles aus seinen Muskel-Waden raus.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaqiri: «Ich spiele jetzt drei Jahre in der Premier League und weiss, worum es hier geht.»   (Liverpool FC via Getty Images)
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«Klopp kennt meine Qualität», so Shaq.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaqiri geht im ersten Training mit viel Freude ans Werk.   (Liverpool FC via Getty Images)
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«Ich spielte in Europa und habe viel Erfahrung. Darum hat mich der Trainer verpflichtet», sagt der Nati-Star.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Daumen hoch bei Xherdan Shaqiri.   (Liverpool FC via Getty Images)
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Shaq: «Jetzt bin ich endlich ein Liverpool-Spieler!»   (Liverpool FC via Getty Images)
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So schossen schon während der WM gleich beide Neville-Brüder, Gary und Phil, gegen Shaq, bezeichneten ihn als «Schande» und «unprofessionell».

Dann legte Shaqiris Ex-Teamkollege Charlie Adam (32) nach. Bei Stoke City sei der Schweizer jeweils in den wichtigen Spielen «gar nicht aufgetaucht».

Am Mittwoch jedenfalls trainiert Shaq erstmals mit seinen roten Kumpels in den USA mit. Und am Abend, als die Einwechselspieler Mo Salah und Sadio Mané das Team von Trainer Jürgen Klopp zu einem 2:1-Sieg über Pep Guardiola und den englischen Meister Manchester City schiessen, sitzt Shaqiri auf der Tribüne.

«Das waren ManUtd-Spieler»

Angesprochen auf die immer wieder aufkeimende Kritik an seiner Einstellung, schlägt Shaqiri zurück. «Ich finde, meine Statistiken sprechen für sich. Ich war der Top-Skorer meiner Mannschaft, in Toren und Assists, also muss ich gar nicht mehr sagen. Ich glaube, jeder weiss, dass ich der beste Spieler war. Ich höre nicht auf das, was andere Leute erzählen.»

Zu den Neville-Brüdern meint Shaq lächelnd: «Das waren Manchester-United-Spieler, vielleicht mögen sie Liverpool nicht! Aber manche Leute mögen dich, manche nicht. Ich will nicht kommentieren, was Leute sagen, die ich gar nicht kenne.»

«Klopp kennt meine Qualität»

Shaqiri weiter: «Ich spiele jetzt drei Jahre in der Premier League und weiss, worum es hier geht. Ich kann Tore schiessen, Assists geben. Ich spielte in Europa und habe viel Erfahrung. Darum hat mich der Trainer verpflichtet. Er mag mich als Spieler. Er kennt meine Qualität.»

Der Nati-Star erzählt, dass er vor vier Jahren beinahe schon an der Anfield Road gelandet wäre: «Bayern wollte mich damals nicht verkaufen. Ich sprach mit Ex-Trainer Brendan Rodgers vor der WM in Brasilien. Er rief mich an und ich war interessiert. Im folgenden Januar aber unterschrieb ich bei Inter Mailand. Jetzt bin ich endlich ein Liverpool-Spieler.»

Für den Shaqiri-Transfer vom abgestiegenen Stoke City machte Liverpool von einer Ausstiegsklausel im Vertrag des Schweizers Gebrauch und verpflichtete ihn für 14,5 Millionen Euro.

Jetzt will Shaq zeigen, dass er in Liverpool durchstarten kann. (wst)