In der «Tenniswissenschaft» wurde in den letzten Jahren fleissig geforscht. Ein Thema, das immer wieder für Gesprächsstoff sorgt: das Stöhnen!

Der britische «Guardian» hat nun dazu Studien ausgewertet und veröffentlicht – mit überraschenden Ergebnissen!

Maria Sharapowa, Victoria Azarenka, Aryna Sabalenka. Das ist nur ein Bruchteil der Namen, die im Frauen-Tennis immer wieder mit lautem Gestöhne die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch bei den Männern fallen Spieler wie Rafael Nadal, Novak Djokovic oder der Österreicher Dominic Thiem mit ihrem lauten Stöhnen auf. 

Für die Stöhner ein Vorteil

Wie die Auswertungen des «Guardian» nun zeigen, bringt das Gestöhne nur Vorteile mit sich. Zumindest für den Stöhner oder die Stöhnerin selbst.

Der höhere Geräuschpegel führe beim Gegenspieler zu einer Verzögerung und erhöhe die eigene Power. Die Experten vermuten, dass ein gut getimter Laut gewisse Merkmale verdecken kann. Wie beispielsweise das Geräusch des Balles, das übertönt wird. Aber auch die «visuelle Konzentration» könne darunter leiden. Bemerkenswert: Die meisten «Tenniscracks» stöhnen nur im Ernstkampf. Im Training dagegen wenig bis gar nicht! 

Die Debatte, ob das laute Gestöhne während den Spielen verboten werden soll, ist also noch nicht beendet. Ob jetzt aufgrund dieser Studie vermehrt gestöhnt wird, wird sich erst noch zeigen. (fav)